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Die „Fahnen der Erinnerung“ ein Nachtrag

Anfang April schrieb ich über das Projekt der „Fahnen der Erinnerung“ des Vereins Jugend für Dora.

Ich verfolgte das Aufstellen der Fahnen, das Anbringen der Bodenaufkleber und auch deren teilweises Verschwinden und Wiederanbringung an merkwürdigen Orten. Alles in allem aber, so stellte ich aus der Ferne fest, waren fast alle Gemeinden von der Aktion angetan. Soweit, dass sie wohl, wie es heißt, die Fahnen in Zukunft immer wieder zum Jahrestag heraus holen wollen, um an das zu erinnern, was einst bei Ihnen war. Eine Gemeinde wird die Fahne und Aufkleber sogar als Objekte in ihrem Stadtmuseum zeigen, zusammen mit neuen Arbeiten zur Geschichte des KZ-Außenlagers dort. 
Das sind gute Nachrichten und irgendwie auch beruhigende Nachrichten aus einer Gegend, die sonst vielleicht nicht so positiv in den Medien vertreten ist. Eine noch schönere Nachricht aber erreichte mich kürzlich: 
Der Verein bekam in der vergangenen Woche für dieses Projekt den 1. Anerkennungspreis des Thüringer Demokratiepreises. 

Herzlichen Glückwunsch!

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