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„In meinen Gedanken bist nur Du“

Eine Suche danach brachte jemanden auf diese Seite. Seltsam. Kenne ich es doch auch. Dieses Sehnen nach jemandem, mit dem man nicht leben darf, nicht kann. Jemand, der einst soviel mehr war. Seelenverwandtschaft wie es so heißt. Vertrauen und kennen von der ersten Sekunde an und nicht wissen, was wäre, würde er wieder kommen. Sagen, so, jetzt, lass uns endlich verschwinden.

Noch immer träume ich davon. Nicht mehr tags. Das ist vorbei. Ich weiß, der Tag wird nicht kommen. Zuviel Angst hatte er davor, allein zu sein, falls es doch nicht klappt. Zweifel, die ich nie hatte…und jetzt, jetzt ist er allein. Wie ich auch, irgendwie. Ein Stück von mir fehlt. Ist nicht mehr bei mir, weil er es genommen hat.
Und noch jeden Tag rede ich mit ihm, in meinen Gedanken. Frage ihn, was er von Dingen hält, diskutiere die Welt mit ihm…und manchmal, ganz manchmal grabe ich die Fotos aus.

Nein, ich bin nicht unglücklich. Ich habe einen wunderbaren Mann. Doch jeder, der es einmal erlebt hat, weiß, was ich meine. Es ist eben anders. Gut und glücklich. Aber anders. Vielleicht ist das so, mit diesen Lieben. Man darf sie nicht haben, man darf sie nicht leben. Dafür bleibt sie eingeschlossen und man kennt das Gefühl. Das tiefste Vertrauen, das Wissen und Verstehen. Das unabdingbare Lieben ohne Vorurteile, ohne Änderungen. So, und nur so, wie der Mensch ist. 

Und in Gedanken bist eben nur Du. Und irgendwann, das weiß ich, werden wir uns wieder sehen.

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