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Zwischen den Jahren

Ein seltsamer Begriff. Eigentlich ja zwischen den Feiertagen. Ich mag diese Zeit, wenn alles stillzustehen scheint, wenn die normalen Büromenschen nicht arbeiten gehen und man erstaunt angesehen wird, wenn man selbst arbeitet. Aber gerade in diesen paar Tagen ist es am schönsten. Die Kollegen sind weg, ich bin allein und kann alles ordnen und sortieren. Das Telefon klingelt nie und auch sonst will niemand etwas von einem. Die beste Zeit, sich zu konzentrieren.
Das ist für mich diese vielgerühmte friedliche Zeit, die doch vor und an Weihnachten sein sollte. Am Weihnachtstag selbst war es für mich auch sehr friedlich – auf der Autobahn. Ich fahre so gut wie nie Auto…an diesem Tag war es mehr als angenehm.

Und auch zum Neujahr werde ich nichts machen. Vermutlich eh schon vorher einschlafen. Der Sinn des bis Mitternacht aufbleiben erschließt sich mir nicht. Das Neue Jahr beginnt doch so oder so. Das Geballer bekomme ich seit Tagen mit. Mit jedem Tag wird es mehr – und die Menschen klagen, sie hätten kein Geld.

Also genieße ich die Ruhe inzwischen unterbrochen vom Knallen der Böller. Das Blaulicht ist nun auch viel öfter zu sehen – doch noch übertönen die Kirchenglocken den Radau. Ich bin gespannt, wie es in zwei Tagen aussieht.

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