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Eigentlich

…wollte ich heute von gestern berichten. Endlich wieder draußen gewesen, in der Natur. Wild und windig war es und nur mit den Füßen im Wasser. Aber schön.

Und dann las ich heute morgen das hier: „Rechte Schmierereien in Wohnanlage“. Die Pressemitteilung sagt selbst, dass die Schmierer „Offenbar viel Zeit hatten gestern im Laufe des Tages“…

Mir wird schlecht, wenn ich das lese. Vor allem, Wohnanlage. Wohnt dort niemand? Vermutlich interessiert es einfach auch niemanden. Nichts sehen, heißt, keine Konflikte eingehen. In Schöneweide wurde vor einiger Zeit, ich glaube im letzten Jahr, eine ganze Kapagne gefahren mit sorgfältig vorbereiteten Schablonen und „kreativen“ Sprüchen aus der rechten Szene. Schnell waren die meisten dieser Ergüsse beseitigt. Doch einer blieb über Monate – an einem Wohnhaus an dem viele Menschen vorbeigehen und dessen Bewohner nur daran vorbei zum Eingang kamen. Offenbar interessierte es niemanden. Im Gespräch mit dem zuständigen Polizisten in diesem Bereich, stellten sich zwei Dinge heraus – er hatte es auch nicht gesehen. Gut, es ist wirklich keine Straße für einen Spaziergang. Und zweitens, die Polizei führt eigens dafür selbst Spraydosen mit. Übersprüht die verfassungsfeindlichen Symbole etc. und informiert ggf. die Hausbesitzer darüber.

Wie dem auch sein, was auch immer gestern dort passiert ist…wegsehen ist keine Lösung…weggesehen wurde zu oft und wird es auch noch.

Es geht weiter. Heute Abend veröffentlicht die Berliner Polizei folgendes: „Nachdem bereits gestern an mehreren Wohnhäusern in Rummelsburg
Hakenkreuze und diverse „rechte“ Schriftzüge entdeckt worden waren,
erstatteten heute Vormittag gegen 10 Uhr auch Anwohner der
Margaretenstraße, der Eitelstraße, der Münsterlandstraße sowie der
Rupprechtstraße Anzeige bei der Polizei. […mehr] Hoffnung?

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