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Es gibt keine dummen Fragen!

Daran glaube ich auch und bin immer froh, wenn Leute fragen anstatt sich selbst irgendwas zusammenzupuzzeln.

Gestern also während einer Führung: „Sagen Sie mal, die jüdischen Menschen, die nennen sich ja selbst Juden, ist das ok als Wort? Und sind das jetzt Angehörige einer Religion oder eines Volkes, weil sie ja aus dem semitischen Raum kommen und wenn ich mir sie aber so ansehe in den Medien sieht man ja davon gar nichts. Und warum legen sie so einen Wert darauf, sich Juden zu nennen. Es ist doch eigentlich egal, es spielt ja auch keine Rolle, dass ich Christin bin.“……Ja, so ist das manchmal irgendwie.

1 kommentar

  1. Anonym Anonym

    Gute Fragen … haben sich mir selbst so oder so ähnlich auch alle schon mal gestellt. Mittlerweile kann ich besser damit umgehen. Besonders das mit der Begrifflichkeit war eine Erkenntnis für sich. Denn in den Kontexten, in denen man das Wort "Jude" heutzutage zu hören bekommt, ist es meist extrem negativ behaftet. Wenn sich das einmal so eingeprägt hat (was ich auch besonders dem Schulunterricht in die Schuhe schiebe), so ins Unterbewusstsein eingebrannt hat, muss man sich erst dessen bewusst werden, dass es kein böses Wort ist … dass man einem Juden, indem man ihn Jude nennt, keine Gewalt zufügt. Das ist so absurd 😀

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