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Knaller

Nach einem Tag draußen, im geliebten Barnim bin ich nun wieder da. Draußen knallt es. Ich habe alles zugezogen und wünschte, ich hätte einfach nur draußen bleiben können. Weg von dem unnötigen Krach, der seltsamerweise primär von Menschen verursacht wird, die doch angeblich so gar kein Geld haben. Nein, ich habe kein Verständnis dafür, egal bei wem. Reichen denn nicht einfach Raketen, die bunte Farben an den Himmel bringen, eine Freude sein können? Müssen es diese lauten Böller sein? Sinnloseres ist für mich kaum verständlich. Wer vertreibt denn bewusst damit böse Geister?

Und was ändert sich mit einem neuen Jahr? Gibt es nicht immer Hoffnung auf bessere Zeiten? Sollte das nicht unabhängig von einem Zahlenwechsel sein? Sollten wir nicht alle daran arbeiten, dass diese Welt besser wird? Dass wir nett zu einander sind? Und gegenseitig helfen ohne Gegenleistung zu erwarten? Im Verkehr unterwegs sein, ohne auf unser Recht zu bestehen? Auch einfach mal nur so etwas schenken, weil wir jemanden mögen? Die Kassiererin einfach anlächeln? Auch mal Bitte und Danke sagen? Nicht alles als selbstverständlich verstehen? Uns selbst nicht so ernst nehmen?

Viel Hoffnung habe ich nicht – besonders nicht in dieser Stadt, in der die Egomanie offensichtlich Voraussetzung geworden ist, wenn man hier her zieht. Aber im Kleinen kann man auch etwas erreichen. Es einfach anders machen als die Masse. Man bekommt es zwar nicht zwangsläufig zurück, aber eines kann ich versprechen, man lächelt sich auch öfter selbst im Spiegel an.

In diesem Sinne eine schöne Nacht.

1 kommentar

  1. "Man bekommt es zwar nicht zwangsläufig zurück, aber eines kann ich versprechen, man lächelt sich auch öfter selbst im Spiegel an."

    🙂

    Ein glückliches Jahr 2012 wünsche ich dir.

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