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Pankow baut sich kaputt

Na, hat noch jemand bedarf an Beton? Pankow offensichtlich schon. Überall werden inzwischen Bäume gefällt, Betonklötze hingepflanzt, um den Zugezogenen Möglichkeiten zum Erwerb von „Wohnen in Sicherheit“ zu gewähren. Die Bauten sehen alle gleich aus, austauschbar, steril. Was ihnen allen gemein ist, dass in Pankow das Gegenteil von dem passiert, was propagiert wird. Hier werden Grünflächen beseitigt, wohingegen im Rest der Stadt Geld vom Senat reingepumpt wird, um Grünflächen zu schaffen.
Neuestes Opfer werden wohl die Kleingärtner an der Brehme- und Görschstraße sein. Wunderbare kleine Oasen entlang der S-Bahn, die so typisch für Berlin sind…

Und ich….ich beobachte es mit Sorge. Beobachte, wie Mieten unbezahlbar für die Pankower werden…und auch ich werde jetzt endgültig aus meinem Zuhause wegziehen, da ich es mir nicht mehr leisten kann, hier wohnen zu bleiben. Schade um einen Bezirk, der noch so lange lebenswert war.

2 Kommentare

  1. Karl Karl

    Gebaut, ob schöner als vorher, oder eben auch nicht, wird leider überall.

    nur, zu der Zeit:

    war auch nicht alles so wie es sein sollte; die Erinnerung ist ja meistens so ein Ding, das nur die angenehmen Sachen durchlässt:-)
    LG
    Charly

  2. Nun ja, ich halte es dennoch für bedenkenswert, Grünflächen zuzubauen, wenn noch genügend Leerstand vorhanden ist. Es wird für eine bestimmte Klientel gebaut, denen es letztlich egal zu sein scheint, wo sie wohnt, solange alles immer so aussieht, wie sie es kennen. Unterschiede sieht man in den Neubauten nicht, egal, ob sie nun in Mitte, Friedrichshain oder eben jetzt Pankow stehen.

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