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Ein kurzes Plädoyer

Heute morgen in der Bahn inspirierte mich der Anblick von vier Laptops, einem iPad und zweier Ebookreader meiner nächsten Mitfahrer zu dem Gedanken für ein Plädoyer für Bücher. Es sah sicherlich skuril aus, dass ich als einzige ein ganz normales Buch, mit Seiten und so in der Hand hielt.Und so: Bücher, sie werden (hoffentlich) nicht aussterben. Denn Bücher bleiben, Bücher werden nicht überholt. Bücher brauchen keine Updates, höchstens mal eine Neuauflage. Bücher brauchen keinen Strom. Bücher kann man auch im Sonnenlicht lesen. Bücher können über Generationen weitergegeben werden. Bücher machen ein Zuhause. Bücher machen warme Geräusche. Sie erzählen auch ohne ihre gedruckten Wörter Geschichten. Sie sind persönlich. Bücher sind einfach wunderbar.

3 Comments

  1. Shoshana Shoshana

    ach, ich glaube nicht, dass es keine bücher mehr geben wird. im gegenteil: je abstrakter und computerisierter die wirkliche welt wird, desto grösser das bedürfnis, etwas real anfassen zu können. mit dem i-book zu lesen ist halt doch anders als mit einem richtigen buch… interessanterweise hat man vor einigen jahren das ende der "analogen" künste heraufbeschworen – und was ist passiert? nachdem video-, sound- und computerkunst jahrelang boomte, greifen heute unglaublich viele künstler wieder zum einfachen bleistift und zu papier. die zeichenkunst boomt. das liegt auch daran, dass man manchmal etwas ganz einfaches, haptisches, verfügbares machen möchte, ganz ohne schneidetisch, kameraequipment und ähnliches…
    😉

  2. Noa Noa

    Tausendprozentig gebe ich dir recht!!!!!!!!! mir macht der Gedanke Angst, dass eines Tages (hoffentlich, wenn ich längst nicht mehr bin…) kein Buch mehr in einem Haushalt zu finden ist. Ich liebe Bücher, möchte sie in der Hand halten und auch im Regal stehen sehen.
    und auch wenn es schwierig werden wird, hebr. Buecher nach Dtland zu bestellen (und teuer) werde ich mir einen e-book-Reader hoechstens zusaeztlich anschaffen, keinesfalls kann er fuer mich ein Buch oder eine Zeitung ersetzen.
    Noa

  3. Ich liebe Bücher und habe sehr viele. Allerdings habe ich mir auch einen EBook-Reader zum Geburtstag gewünscht, als Ergänzung. Im Alltag werde ich das Gerät zwar nicht unbedingt benutzen wollen (im Zug steckt die Nase fest im Buch), aber im Urlaub macht das bei mir durchaus Sinn, da ich normalerweise einen Berg Bücher mitnehme, die ich auch in der Regel lese. Kleiner Nachteil: Bücher die ich nicht noch mal lesen möchte, kann ich dann nicht mehr in der FeWo lassen 😉

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