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In Pankow gestolpert

Vergangenen Samstag auf dem Weg zur arbeit stolperte ich über polierte glänzende Messingplatten. Die ersten Stolpersteine, die ich in Pankow entdeckt habe. Gewidmet sind sie Anna und Tessa Nudelberg, 1942 deportiert und in Riga ermordet. Ich vermute, es handelt sich um Mutter und Tochter. Zu finden sind die Steine in der Florastraße 42.


In dieser Straße wohnte in Nummer 50 auch die Familie Jany, die im Nachbarhaus ein Geschäft betrieb. Sie wurden 1943 deportiert. Bereits seit einiger Zeit erinnert eine Tafel mit Foto an die Familie.

6 Comments

  1. Gibt es in Pankow so wenige? In Wilmersdorf-Charlottenburg sind es mittlerweile sehr viele.

  2. Also ich glaube sogar, dass sind die ersten. In Pankow gibt es sonst jede Menge Tafeln an den Häusern zu den ehemaligen Bewohnern – und auch den Häusern. Die jüdische Infrastruktur war hier ja mal sehr ausgeprägt.

    Allerdings muss man inzwischen auch ganz schön lange warten, Steine gelegt zu bekommen.

  3. Die ersten in Pankow, aha. Wusste ich gar nicht.
    In Wilmersdorf kamen in den letzten 2 Jahren einige dazu. Einen schönen Schabbes wünsche ich dir.

  4. Ach, ich weiß auch nicht, ob es die ersten sind, zumindest die, die mir auffielen 😉

    Die auch Schabbat Schalom!

  5. Anonym Anonym

    Ich bin in Pankow Prenzlauer Berg in der Marienburgerstrasse über zwei Steine gestolpert.

  6. Na, mal sehen, ob ich da mal vorbei komme. Ich bin in Pankow (Pankow) inzwischen nochmal gestolpert. Muss nur ein Foto machen und recherchieren 😉

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