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Sonniger Schnee

Gerade bin ich zurück von einem Spaziergang. Die Sonne noch einmal genießen, auch, wenn es kalt ist. Sonne aufsaugen. Sie wagte sich zu wenig in diesem Winter auf die Dächer Berlins. Und irgendwie sieht man doch kleine Anzeichen von Frühling. Meine Zwiebeln auf dem Balkon scheinen zu kommen und auch die kleine Rose schlägt schon aus. Haben wohl alle überlebt. Die Vögel kommen noch, um sich am übrig gebliebenen Winterfutter satt zu fressen und die Tauben gegenüber machen Frühjahrputz im Nest. Das Leben scheint wieder zu beginnen. Ich verlasse mich auf die Tiere… Und ich, ich bin heute erstaunlich entspannt. Seit langem wieder ein Schabbat, der entspannt starten kann. Ich habe keine Gäste, bin nirgends zu Gast und auch allein zu hause. ich genieße es. Die Challot liegen bereit (ganz kleine nur) und der Wein wartet. Ich fühle eine Zufriedenheit, deren Moment ich einfach nur auskoste. Ich weiß, wie schnell das Gefühl vorbei sein wird, ich weiß, wie schnell man vom Alltag zurückgeschlagen wird…deshalb genieße ich diesen einen Moment heute, dieses eine Gefühl und wünsche allen einen wunderbaren Schabbat.

Schabbat Schalom…

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2 Kommentare

  1. Hallo Juna,

    hier oben in der Rhön hat'straaaaahlend blauen Himmel. Man kann sich vorstellen, wie das Wort "Azur" entstanden ist. Dazu dann in einigen Orten, die mehrmals zwischen Hessen und Bayern hin- und her geschoben wurden, der architektonische Einschlag der Wittelsbacher : Azur über ocker und gelb. Richtig schön zum guggen.

    Grüße aus dem Biosphärenreservat schicken
    Bommel und der Schammes

  2. Hach ja, Licht ist doch was Feines…

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