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Finden auch Sie den Partner…

Bilde ich es mir ein, oder wird man in letzter Zeit noch mehr mit Partnervermittlungsangeboten zugeschüttet – zumindest, wenn man mal den Fernseher anschaltet. Da suggerieren meist die drei selben (führenden?) Intnernetseiten, dass sie nun wirklich DAS Potential dazu hätten, einem unendliches unbeschwertes Glück zu verschaffen.
Nun, wenn man da speziellere Wünsche, wie eine bestimmte religiöse Richtung hat, sollte man vermutlich sowieso auf andere Anbieter ausweichen. Ich hatte hier schon mal einen kurzen Abriss gegeben.


Eigentlich hat sich auch nichts geändert. Ich beobachte mein Umfeld, beobachte mit steigendem Alter auch steigende Verzweiflung bis Resignation. Kann man zuhause, also im eigenen Land einen Partner finden? Man will ja auch nicht irgend wen. Der Druck von Familie und Gemeinde wächst. Die Fragen, werden nicht weniger oder weichen irgendwann einem Gemurmel, von wegen, dass man nicht an den Mann gebracht wurde.

Und irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das auf weiblicher Seite stärker ist, dieses Gefühl. Aber vielleicht ist es auch nur, weil ich mit Frauen um die 30 umgeben bin, bei denen ja bekanntlich die Uhren ticken… die doch eigentlich dazugehörigen Männchen allerdings sind nicht in Sicht.

Klagen von männlicher Seite über mangeldes weibliches Angebot habe ich nur in den Staaten und vielleicht noch in Großbritanien gehört. Dort schreckt so mancher Mann vor den berühmten (und tatsächlich vorhandenen, jaaa, ich hab sie gesehen und (leider) kennengelernt) Jewish Princesses zurück.

So, und nun? Es scheint wohl so, dass wir uns wieder auf einen Exodus einstellen dürfen, einen Exodus der deutschen Jüdinnen, dahin, wo die adequaten Männer warten. Das ist nichts Neues. In Irland, Alaska und was weiß ich noch wo gibt es ähnliche Probleme. Warum ich denke, dass eher die Frauen das Land verlassen? Nun, ich mache es ganz schlicht an der leichter möglichen Mobilität fest, die Sprache Englisch muss nicht mehr gelernt werden, Deutsch ist da schon schwerer und naja, irgendwie schätze ich die Frauen generell mobiler ein. Vorurteil? Ja. Aber aus Erfahrung…
Nun ja, es bleibt ja noch die Alternative, Familie ohne Mann. Ja, nicht gleich auf mich einprügeln. Was ist besser? Lieber eine Generation von Singles ohne Aussicht auf Partner und Familie, so sehr sie das auch wollen?

Sinkende Gemeindezahlen kommen so oder so in den nächsten Jahren auf uns zu, aber wenn die jungen Menschen gingen, ihre Familien woanders gründeten, sähe es mehr als schlecht aus für die Gemeinden in diesem Land. Wie man aus diesem Dilemma kommen sollte, weiß ich nicht. Aber vielleicht spricht es sich ja auch herum, dass es hier großartige jüdische Frauen gibt, mit Hirn und Verstand, und vielleicht verirren sich doch ein paar suchende Männer hier in dieses Land. Man kann es ja am Anfang mit Berlin versuchen, das, wie wir ja seid dem hier wissen, in Israel liegt.

2 Kommentare

  1. Hannah Hannah

    Naja, wenn man in der Berliner Gemeinde nach passenden jüdischen Männern sucht …. *hust* was in den letzten Jahren da herumlief, war eher zum Abgewöhnen. Zumindest kam es mir so vor – wenn man sich die Singles unter und um 30 ansah. Sorry ….. Vielleicht hat es sich ja in den letzten 2 Jahren verändert. Hmmmm, ob es über okcupid.com jüdische Männer in Berlin oder Potsdam gibt? Da kann man religiöse Vorlieben eingeben ……….

  2. Hmm, das wär doch mal ein Tipp für die Sammlung 😉

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