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Das besondere Kind…

Nun ja, dieser Titel ist jetzt nicht unbedingt in meinem Sprachgebrauch für behinderte, eingeschränkte Kinder in Gebrauch. Vor einiger Zeit gab es eine kurze Diskussion hier zum Thema, angeregt durch Noah. Der Gedanke lässt mich auch weiterhin nicht los und taucht auch im Studium immer wieder auf, wobei es natürlich dort kein Thema ist. Anders wäre es wohl, wenn ich auf Lehramt und Religion studieren würde – allerdings gab es diese Kombination damals nicht.

Wie dem auch sei. In Berlin tut sich was, wie man hier lesen kann. Man ignoriert also nicht mehr, dass es „besondere Kinder“ geben kann, die eventuell auch den Wunsch nach einem Ritual verspüren, deren Eltern den Wunsch danach verspüren. Bisher gibt es nur die obige Ankündigung. Es hängt natürlich von interessierten Eltern (und Kindern) ab. Ich habe gebeten, mich diesbezüglich auf dem Laufenden zu halten und bin gespannt.

Bild aus dem Beitrag „Jüdisches Berlin“
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5 Comments

  1. Den Ansatz und die Idee finde ich gut. Dazu gab es ja vor einigen Jahren auch einen sehr bewegenden Dokumentarfilm auf dem Jewish Film Festival Berlin. Allerdings finde ich es ziemlich verkrampft, wie nach einem Ersatzbegriff für "behindert" gesucht wird. Da jedes Kind ein besonderes ist, finde ich diese Bezeichnung nicht besonders aussagekräftig.

  2. Ja, wie sagte mal eine Professorin von mir: Damit das gleich geklärt ist, egal wie wir es nennen, es ist eine Behinderung und bleibt es auch, wenn wir andere kreative Namen finden… Aber wahrscheinlich ist diese falsche "political correctness" doch mehr verbreitet als man denkt.
    Ganz richtig, jedes Kind, jeder Mensch ist besonders!

  3. Es gibt viel, was ich nicht weiß oder verstehe. Daher eine vielleicht naive Frage von mir: Warum eine EIGENE jüdische Identität?

  4. Was ist überhaupt eine eigene jüdische Identität?

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