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Uni und der neue Wahnsinn

Gerade habe ich ein Interview gelesen. Viele Gespräche habe ich schon geführt, viele Kommentare wurden von Dozenten, Professoren etc. fallen gelassen. Wozu? Zu BA und Master. Ich bin jeden Tag dankbar, daß ich nicht in diesem System studieren muss, ich bin dankbar, dass ich noch lernen kann, dass ich mehr lernen kann, als ich muss. Ich habe einmal eine „normale“ Berufsausbildung“ gemacht. Was ist heute daran anders, außer, daß ich noch drei Tage die Woche Praxis hatte, die den Studenten heute fehlt. Abgesehen davon, dass sie dank des strammen Planes, der keine Ausbrecher erlaubt, wohl kaum die Eigenfinanzierung durch Arbeit ermöglichen können. Ergebnis: Noch längeres Studium oder eben gar keins. Letzteres wird wohl eher die erste Wahl sein (müssen), wenn man nicht zahlkräftige Förderer hat.

Nun, aber es geht mir um dieses Interview. Das findet man hier. Professor Reiser, Sie sprechen mir aus der Seele! Danke für Ihren Mut. Es ist schlimm, dass es drastische Schritte erfordert, um Aufmerksamkeit für ein Problem, dass doch eigentlich allen bewusst ist, zu erreichen. Ich hoffe sehr, Sie werden Schule machen, werden zum Nachdenken und vielleicht Änderungen anregen.

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2 Kommentare

  1. Es ist wohl ein allgemeiner Trend in unserer Gesellschaft. Schade.

  2. Kann mich nur anschließen! Die Menschlichkeit, die sozile Verantwortung werden nirgends mehr gelehrt, schon garnicht mehr an den Unis. Alles wird auf die Bedürfnisse der Konzerne abgestimmt und die sind nur an Zahlen interessiert. Softskills? Kein Bedarf. Wir sehen schon relativ deutlich, wohin uns das führt. In eine Gesellschaft der Ellenbogen und des Egoismus. Mahatma Ghandi, die große Seele, würde Kotzen!

    Grüße von Thialfi

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