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Eine Synagoge für Potsdam.

Heute ließ sich im Radio vernehmen, dass man sich auf einen Entwurf für eine neue Synagoge in Potsdam entschieden habe. Das Büro von Haberland Architekten BDA hat den Wettbewerb gewonnen.

Ein paar Bilder konnte ich soweit hier entdecken. Wobei ich gestehen muss, dass ich mir meinen Teil gedacht habe, als ich wiedermal die Stereotype von Juden (Pejes, Talit katan etc.) sehen durfte. Hätte man sie nicht einfach weglassen können? Und wenn, dann doch bitte unterschiedliche. Achso, nicht wundern, die Bildunterschriften sind wohl vertauscht. Aber immerhin, ein kleiner Eindruck entsteht. Wie ich soweit finde im üblichen Stil für neue Synagogen. Aber nun ja… zu sehen sind alle Entwürfe im Übrigenvom 28. April bis 10. Mai im Kutschstall Potsdam zu sehen.

Mit dem neuen alten Zentrum Potsdam soll dann auch die Synagoge entstehen. Die Grundsteinlegung ist für das kommende Jahr geplant. Ich kann mich allerdings nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass hier vor allem engagierte Nichtjuden am Werk waren. So liest man auf der Seite des Bauvereins: „Der Bauverein Neue Synagoge Potsdam e.V., gegründet in Potsdam im März 2005, besteht aus Menschen aller gesellschaftlichen und kirchlichen Kreise.“… Der Bau wird in Zukunft von einer gemeinnützigen Stiftung unterhalten und allein der Gemeinde Brandenburg zur Verfügung stehen. Ob allerdings der Beirat, der zu religiösen Fragen beraten hat, auch den Text auf der Startseite gelesen hat? Einfach mal auf der Startseite ab: „In Potsdam leben heute etwa 1.200 Bürger jüdischen Glaubens.“ Was mag mir da wohl aufgestoßen sein?

Nichtsdestotrotz, hier ist nicht der Weg das Ziel und Rabbiner Ehrenberg scheint sehr glücklich gewesen zu sein. So kann doch Schabbat beginnen. In diesem Sinne:

Schabbat Schalom!
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