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Bücherwelten…

…nein, ich war nicht auf der Buchmesse. Was mir aber wirklich die letzten Wochen sehr geholfen hat war viel lesen. Ich glaube SO viel habe ich wirklich lange nicht gelesen, ja verschlungen. Ab und an hatte ich ja schon mal was besprochen, jetzt ist es mal wieder so weit. Heute also: Arne Dahl: Totenmesse

Zu Beginn scheint es ein ganz normaler skandinavischer Krimi zu sein, ein Banküberfall, eine Geiselnahme… allerdings entwickelt sich die Geschichte zu einer viel größeren. Im Zuge von Globalisierung und Wirtschaftskrise eine passende Story. Gleichzeitig eine Kritik am Irakkrieg (daher kam die Übersetzung vielleicht etwas spät?). Zeitsprünge versetzen den Leser in den zweiten Weltkrieg, in die Welt eines Wissenschaftlers der gezwungen ist, an die Front zu gehen, vor Stalingrad zu liegen, seine Aufzeichnungen sind bewegend, erschließen aber zunächst nicht den Zusammenhang. Mich aber haben sie gefesselt und natürlich gibt es auch wieder einen Zusammenhang, aber den werde ich doch hier nicht verraten.

Die Filmrechte sind wohl schon an Deutschland verkauft, abere was ist schon ein Film, wenn man sich die Welt im Kopf bauen kann? Wer also was spannendes sucht für die letzten kühlen Tage – mit Dahl ist man immer gut bedient.

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