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Regionale Küche auch mal ohne Schinken und Speck.

Gestern waren wir eingeladen. Der schon besprochene Koch hat wieder gekocht. Diesmal für die ganze Familie, regionale Küche. Ich habe mich sehr gefreut, daß der Koch auch wieder an mich gedacht hat und Teile extra für mich zubereitet hat. Allerdings schien das nicht überall gut anzukommen.
So durfte ich mir anhören, daß jemand anderes das nicht für mich gemacht hätte. In dieser Situation habe ich erst einmal geschluckt, mich dann doch auch innerlich etwas aufgeregt. Ich habe zwar gesagt, daß ich selbstverständlich bei meinen Gästen danach schaue, ob sie bestimmte Dinge nicht essen. Vermutlich ist es eine Generationenfrage. Dennoch gehört für mich zur Gastfreundschaft, Gästen keinen Fisch vorzusetzen, wenn sie keinen Fisch essen und zu denken, daß sie das zu essen haben.
Ich denke aber in jedem Fall, daß derjenige, der das sagte, sich nicht im klaren war, daß ich nicht mäkelig bin…. Vielleicht sollten wir bei Gelegenheit noch mal für Aufklärung sorgen.

Aber regionale Küche aus dieser Ecke des Landes schmeckt im Übrigen auch ohne Schinken und Speck sehr gut!!

Nun ja, außerdem habe ich bei dieser Gelegenheit Kinheitserinnerungen an die Pogromnacht gehört. Angenehm sind diese Situationen nicht. Dennoch war es interessant und in diesem Fall sprach jemand, der die Vorkommnisse schon als Kind als unrecht empfunden hat…. Bei diesen Gesprächen kam die Frage auf, in welchen wurde konnte nur, daß es zwei Steine in der Zepernicker Poststrasse 8 gebe. Moritz und Anna Gertrud Löwenthal lebten in diesem Haus bis sie abtransportiert wurden. Mehr dazu hier. Für weitere Hinweise wäre ich sehr dankbar.

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