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Deutsche Sprache – schwere Sprache

Die größte Gruppe jüdischer Zuwanderer kamen und kommen noch aus den Staaten der ehem. Sowjetunion. Deutsch war dort nur selten im Sprachangebot der Schulen. Was also tun, wenn die Entscheidung zur Auswanderung gefallen ist?
Eine große Aufgabe innerhalb der Gemeinden ist es, die entsprechenden Sprachkurse anzubieten, damit die Zuwanderer in der neuen Heimat auch sprachlich zurecht kommen. Aber noch ein Aufgabe gibt es zu bewältigen. Nur ein Bruchteil der Zuwanderer kennen „ihre“ Religion wirklich. Eine, wie ich finde, Idee war hier vor einigen Jahren, den Sprachunterricht mit der Religion zu verbinden. Beim Cornelsen Verlag stieß man für diese Idee auf offene Ohren. Entstanden ist dabei das Ergänzungsmaterial für jüdische Zuwanderer zum Integrationskurs Pluspunkt.
Hier ist eine Beispielseite (zu finden auf der Masorti Seite):


Es wäre interessant zu erfahren, in wie weit es in Gebrauch ist. Auf der Seite der Jüdischen Volkshochschule Berlin ist leider nicht zu erfahren, welches Lernmaterial genutzt wird. Ebenso interessant wäre, ob es weiter entwickelt wird. Rabbinerin Ederberg ist schon seit einiger Zeit nicht mehr in Weiden tätig, der „Geburtstätte“ des Materials.

Dennoch, es ist und bleibt eine gute Idee.

Mehr Infos gibt es hier und hier und hier….

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