Zum Inhalt springen

Fünf Millionen

Das Jüdische Museum hat heute gegen fünf Uhr seine fünf millionste Besucherin empfangen. Und es hat wohl tatsächlich mal einen selteneren Gast getroffen. Eine Schülerin aus Duisburg. Ein seltener Gast daher, daß es sich um einen deutschen Gast handelt… Die Mehrheit der Besucher sind noch immer ausländische Touristen. Wobei bei Gruppen, Schulklassen natürlich doch ganz oben stehen.
Mehr deutsche Besucher, und vor allem auch mal Berliner, wären wünschenswert. Woran mag es liegen, daß sich die Menschen nicht her trauen? Trauen im wahrsten Sinne. Während meiner Arbeit dort habe ich oft genug gesehen, wie überrascht die Gäste waren über den Inhalt des Museums. Es gibt eben doch mehr in der Geschichte als die Schoa.

Bei der Gelegenheit fällt mir ein, daß ich schon eine Weile keine Erlebnisse mehr geschildert habe. Nun, ich werde mal sehen, was mir noch so einfällt und das nachreichen….

Ein Kommentar

  1. Karl Karl

    Woran mag es liegen, daß sich die Menschen nicht her trauen?

    Finden Sie, es liegt wirklich daran, daß sich die Menschen nicht „trauen“?
    Kann es nicht auch sein, daß dieses Thema von Politik und Presse zu sehr überstrapaziert wird und dadurch das genaue Gegenteil erreicht wird – nämlich Desinteresse?
    Ich bin überzeugt, daß mehr junge Menschen an Einrichtungen wie dieser interessiert wären, würde ihnen nicht bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit ein schlechtes Gewissen eingeredet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

drei + 10 =