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Berlin zerbaut

Gestern überfiel mich der Drang mal wieder zu laufen – also gehen. Warum also nicht statt mit der U-Bahn ein paar Stationen, gleich zu Fuß? Gesagt getan. Der Weg sollte mich zum Bahnhof Friedrichstraße führen. Seit langem ist dort eine Baustelle an der Ecke Unter den Linden. Und nun? Nun ist der neuste Stein-Glas-Kollos hochgezogen worden. Das nächste stereotype Monstrum, daß den Linden alles verleiht, nur kein schönes Gesicht. Ich kann einfach nicht verstehen, wie solche „Dinger“ genehmigt werden können. Es scheint an den Dussmann Bau architektonisch angelegt zu sein. Erschien dieser schon wuchtig, so konnte er wenigstens durch seinen Inhalt: jede Menge Bücher, noch milde stimmen. Nun aber, noch ein Schattenspender, noch ein Haus, daß keinen Sonnenstrahl mehr auf die Straße fallen läßt. Ich ärgere mich, ärgere mich über die Lieblosigkeit der Architekten. Wenn es so weiter geht, wird man Berlin nicht mehr als Berlin wahrnehmen können, man könnte jederzeit in jeder anderen europäischen Großstadt sein. Ein Zustand, den zumindest ich nicht erstrebenswert finde….

Und noch eines habe ich bemerkt, ich sollte mir doch angewöhnen, Fotos zu machen. Seit mir meine Kamera gestohlen wurde, mache ich es kaum noch. Vielleicht sollte ich doch rausfinden, wie man Bilder mit dem Handy macht…..

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