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Der Anfang

Sowas mache ich nicht, ich muß mich doch nicht der Außenwelt mitteilen – oder vielleicht doch? Nun, so viele Gedanken gehen umher, wollen festgehalten werden. Nun soll es also beginnen – das Projekt des Gedankenfangens. Ich bin gespannt, wohin es mich bringt.

6 Kommentare

  1. Anonym Anonym

    Warum hast Du denn Dein Blog „irgendwie jüdisch“ genannt? Interessiert Dich das Judentum „irgendwie“, oder bist Du „irgendwie“ jüdisch (klingt ein bischen wie „irgendwie“ schwanger ;)) oder empfindest Du dich als „irgendwie“ jüdisch?
    Den Titel finde ich auf jeden Fall nicht uninteressant, könnte vielversprechend sein, aber so ein wenig mehr Auskunft wäre schon auch gut.
    Das jüdische Museum ist m.M.n. übrigens wirklich von Leuten betrieben, die „irgendwie“ jüdisch sind. Man sehe sich nur mal das Kinderbuch „Judith und das Wunder der Lichter“ an… oj wej. Ja.
    Aber Deine „Einsammlungen“ von Tagesbemerkungen – die sind schon sehr gut!

    Gutes Gelingen!

  2. Hab etwas nachgetragen. Danke für den Hinweis!

  3. Anonym Anonym

    Hab’s gelesen. Das klingt doch schon viel besser!
    Übrigens glaube ich nicht, daß es „problematisch“ ist, in Berlin liberal zu sein. Die Gemeinde ist doch liberal ausgerichtet und es gibt so viele liberale Synagogen. Eher nicht so leicht dürfte es in Berlin sein, orthodox zu leben!

  4. Vom Leben her, haben Sie sicher recht. Obwohl in Berlin die Auswahl an entsprechenden Geschäften und das Lehrangebot sehr gut ist.
    Schwierig empfinde ich es z.B., daß ich, wenn ich sage, in welche Synagoge ich gehe, abgewunken wird, daß es doch gar keine richtige Synagoge sei. So damals, als es eine Kantorin gab und noch viel mehr heute mit einer Rabbinerin. Ich persönlich habe kein Problem damit, ich respektiere aber diejenigen, die auf die maskuline Anleitung des G’ttesdienstes Wert legen. Genauso aber möchte auch ich mit meiner Ausrichtung respektiert werden. Hier mangelt es leider noch (zu) oft.
    Gegenseitiger Respekt und Akzeptanz würde uns allen sehr gut tun, denken Sie nicht auch?

  5. Anonym Anonym

    Gegenseitiger Respekt ist vielleicht ein zu schwammiger Begriff. Nicht von jedem erwarte ich, daß er das, was Andere tun, grundsätzlich gut findet. Manchmal sind Kontroversen auch viel fruchtbarer als „Respekt“ oder „Toleranz“. Ich empfinde eher, daß vor lauter vorgeblichem „Respekt“ (nach dem Motto: kritsiere mich nicht, dann kritisiere ich Dich auch nicht) das Gespräch zwischen den Denominationen ziemlich ärmlich ist – es funktioniert schlechter als der jüdisch-christliche Dialog.

    Wir können übrigens gerne beim Du bleiben.

  6. Mit Respekt und Toleranz meine ich nicht, daß jemand alles grundsätzlich gut findet. Ich halte lediglich nicht davon zu werten, zu denken, daß man selbst besser sei als andere. Letztlich sollen wir einem Ziel dienen, aus dieser Welt einen besseren Ort machen. Woran jemand glaubt, welche Traditionen er hat, wie er sich kleidet, welche Haarfarbe er hat ist doch nicht entscheidend.
    Wohlwollendes Gutmeinen kann genauso anstrengend sein, wie das Gegenteil. Es werden bestimmt noch ein paar Anekdoten hierzu kommen 😉

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