Zurück zum Content

Besuch bei Freunden

Als ich neulich selbst hier in meinem Blog stöberte, stellte ich fest, dass ich früher mehr Gedanken aufschrieb, kurz und lang. Und irgendwie war es doch ganz schön. Da dies hier persönliche Seiten sind und bleiben sollen, will ich versuchen, es weiter fortzuführen. So also ein kleiner Rückblick auf gestern: der Besuch bei Freunden. 

Die Sonnenklauberin und ihr Herr Pfarrfrau haben das Vikariat hinter sich gelassen und sind, dem Entsendungsdienst folgend in die „Provinz“ gezogen, in die Brandenburgische. Dieses Wochenende nun endlich die Einweihung des Pfarrhauses und der Geburtstag des Herrn Pfarrfrau mit Familie und Freunden. Ein Haus voller Leben. Blick auf die Kirche, dem neuen Arbeitsplatz der Sonnenklauberin. Eine schöne große Kirche, selten voll gefüllt, wie man es eben kennt heutzutage. Nach all den Jahren ein stolzer Bau, ein schöner Bau in dieser Stadt, die an manchen Orten so schön – doch auch so leer und orientierungslos erscheint. 
Es ist ein Haus in dem man sich wohl fühlt, was an den beiden liegt. Und dann stellt man fest, dass sie Verbindungen sind mit anderen, die man schon kannte und dort wieder trifft. Berlin ist ein Dorf.

Die Sonne schien, ein langer Spaziergang mit vielen Kindern. Wind und die Hoffnung von Frühling. Und dann, dann war der Tag schon wieder vorbei und ich musste zurück. Richtig Zeit zum Reden war nicht, die wird kommen. Gespräche über Kaffee, Probekosten der neuesten Sorte. Herzliche Verabschiedungen und das Wissen wieder zu kommen – zu Freunden. Die zwar nicht mehr hier in der Stadt sind, aber nicht so weit weg in ihrem neuen Leben. Der Tag war ein schönes Stück Entschleunigung, dass dem Wochenende doppelte Länge verlieh. Danke dafür.

Nachtrag: Inzwischen hat auch Herr Pfarrfrau über unser aller Besuch geschrieben.

Gib als erster einen Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

vierzehn − 9 =