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Das Flirren des Sommers

Diese Sommer, diese flirrenden Sommer der Kindheit. Sie sind weg, vergangen. Nicht mit der Kindheit. Flirrende Sommer scheinen gen Süden gezogen, da kann man sie finden, muss sie suchen. Wochen von Hitze, Trockenheit, bestimmt durch das Zirpen der Grillen. Seit Jahren vermisse ich sie in unseren Breiten. Seit Jahren erscheinen die Sommer nur noch wenige Tage zu haben, gebrochen durch die nasse Kälte des Regens, der auch kein Sommergewitter mehr ist. Regen, der keine Blasen wirft, vielmehr nur noch mit kurzer heftiger Gewalt auf uns nieder bricht uns Spuren hinterlässt.
Der Geruch nach dem Sommerregen, auch er ist gegangen, seit der Asphalt nicht mehr heiß genug wird. Keine Teerrillen mehr über die man springen muss, damit man nicht in ihnen versinkt und eine Spur an den Sohlen der Schule behält.

Das Flirren ist verschwunden. Die Erinnerung daran birgt die Hoffnung auf die Rückkehr.

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