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Krimizeit mit Richard Dübell: Himmelfahrt

Endlich wieder lesen. Das war ja einer meiner Wünsche, die ich in der neu erworbenen freien Zeit mir zu erfüllen hoffte. Also, lesen im Sinne von: keine Fachbücher. Einfach nur zur Entspannung. Und wie entspannt sich die Frau am Besten? Krimis haben schon immer geholfen.

So also heute mal ein anderes Thema. Nämlich mein erstes Buch von Richard Dübell: Himmelfahrt. Wenn deutsche Krimis, dann jene, die verwoben sind in die Gegend, Städte, Landschaften, in denen sie spielen. Heute also Landshut.

War ich eigentlich schon mal in Landshut? Nicht bewusst. Dübell allerdings zeichnet ein so liebevollkritisches Bild dieser Stadt, die in allem so normal zu sein scheint und dennoch diese Geheimnisse birgt. Ich bin sicher all die Differenzen über den Erhalt der alten Stadtstrukturen, Gebäude und Fassaden, es gibt sie wirklich. Fast möchte man sich selbst in den Kampf werfen und den Leuten klar machen, dass nur Städte „ziehen“, die eine Seele haben, die gewachsen und nicht dem Ego von Architekt und Investor gehorchend entherzt wurden.

Eine Stadt im Wasser ist Landshut während dieser Episode, in der Peter Bernward einen zunächst offensichtlichen Mord im Milieu aufklären soll. Zwischen all dem Kellerauspunmpen, Sandsäcke füllen, Straßen sperren allerdings entpuppt es sich als mehr als das. Viel mehr. Dass aber auch alles so kompliziert sein muss, er auch noch dank des Vorgesetzten ohne seine Partnerin Flora arbeiten muss. Und irgendwas stimmt mit dieser neuen jungen Kollegin doch auch irgendwie nicht.

Kurz: ein wunderbar zu lesender Krimi, der nicht langweilig wird und in einem Rutsch am Wochenende durchgelesen werden kann. Fazit: Empfehlenswert.

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