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Sendepause

Naja, nicht von mir, nur in Sachen Feiertage, also für unsereins. Jetzt ist Ruhe – abgesehen vom 17. Tammus und Tischa BeAv und für die, die nicht ganz so tempelaffin sind, geht es noch bis September zu Rosch Haschana ruhig weiter.

Fernsehstudio in Köln – Sendepause während einer Probe.

Was ich persönlich mich ja schon immer gefragt habe, wieso ist das so? Wieso gibt es gerade in den heißen Monaten eine Pause von den Feiertagen. Klar, es werden keine Bäume mehr gepflanzt, kein Erntefest ist zu feiern und vielleicht ist ja auch Feiern generell im Chamsin nicht so toll. Man behilft sich als speisenaffines Völkchen ja einfach gern damit, jede Woche was zu feiern…aber irgendwann gewöhnt man sich doch daran oder hat mangels passender Mischpoke nicht so Spaß…

Gestern traf ich zufällig einen ehemaligen Kollegen, der zum ersten G’ttesdienst der abgespaltenen Gemeinde im Hüttenweg war. Er erzählte von ersten Konflikten, da man doch eigentlich einen Reformrabbiner wollte und einen konservativen bekam und ich frage mich, warum musste überhaupt einer anwesend sein? Kann man es nicht einfach so allein machen? Ging doch früher auch, als in Berlin Rabbiner noch Mangelware waren. Nun denn…es scheint sich aber Einiges zu tun und gibt Hoffnung.

Käsekuchen darf es trotzdem geben – in jeder Form…und gern mit gesalzenem Karamell. Spenden nehme ich gern jederzeit entgegen. 

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