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Neuer Jüdischer Ort in Berlin

Es scheint mir fast, als wäre ich nicht die Einzige, der etwas in Berlin fehlt, nämlich das, was für mich jüdisches Leben abseits der Synagogen und koscheren Geschäfte ausmacht. In den Synagogen finde ich nicht mehr, was für mich geistiges Zuhause ist.

Nun hat sich eine neue Gruppe gegründet, die sich unter anderem zum Ziel gemacht hat, Israelis und Deutsche (Juden) zusammenzuführen. Wir alle vermissen in den gängigen Strukturen wohl etwas. Das, was „Normal“ ist und nicht in der Gemeinde zu finden ist. Was ist auch schon noch in der Gemeinde zu finden?

Die Gründer der Gruppe sagen von sich:

Jüdisches Leben in Berlin wieder zu beleben
die Grenzen dessen, was “jüdisch” heißen soll, zu verlegen
uns zum kulturellen Treffpunkt für Jüdinnen und Juden, Israelis und Deutsche zu bewegen

Mitte Mai findet nun die erste Veranstaltung statt. Es gibt eine Facebookgruppe, aber auch eine WordPressseite, die ich rechts aufgelistet habe. Ich wünsche der Gruppe Erfolg. Vielleicht ist das ein Weg, wieder „Leben in die Bude“ zu bringen und sind nicht wie immer mehr gängig abzukapseln. Momentan habe ich den Eindruck, dass es in Berlin nur noch Pole geben kann, nichts dazwischen. Und Schwarz und Weiß finde ich ja bekanntlich noch nie so interessant. Ich freue mich über die Initiative und die Energie, die aufgewandt wird. Es bleibt zu hoffen, dass es so vielfältig wird, wie versprochen.

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