Zurück zum Content

Geschafft

…wieder ein Jahr und vor allem auch 12 Jahre mit merkwürdigen Daten. Keine Hochzeitsschwemmen mehr und keine anderen merkwürdigen Dinge, wie a 12.12.12 z.B.

Eine recht ruhige Nacht, unterbrochen von Geknalle, das aber dieses Jahr eher in den Tagen davor gewesen zu sein scheint, als wirklich um Mitternacht liegt hinter mir. Die Fahrt zur Arbeit habe ich toitoitoi ohne Platten überstanden, was wohl dem Reifenhersteller zu verdanken ist – eher nicht der Stadtreinigung. Ob das Jahr so weitergehen wird, ohne Platten am Rad und auch sonst?

Die Linden wurden gefegt, der Lustgarten war vermüllt. Die viel bejubelten Neujahrtouristen haben ihre Spuren hinterlassen und irren nun irritiert durch die Gegend. Die Stadt hat geschlossen. Nur ein paar verstreute Cafés einer großen Kette und ein paar einsame Museen scheinen geöffnet zu haben. Was macht man nur, wenn die Stadt einen Kater hat?

Es bleibt nun abzuwarten, wieviele israelische Hotels nun ohne Koscherzertifikat dasitzen und ob es ihnen schaden wird. In Berlin ist das sicher kein Problem und nicht nur hier hat die Ankündigung des übereifrigen Rabbinats Kopfschütteln ausgelöst. Wenn man sonst nichts zu tun hat. Seltsam nur, dass man mehr und mehr der Ansicht ist, den Menschen Vorschriften machen zu müssen, als auf ihren Glauben und ihren freien Willen zu setzen. Was nun diese Neujahrfeier mit Religiosität zu tun haben soll, erschließt sich mir ganz und gar nicht. Es gibt soviele Neujahrsfeste – auch im Judentum selbst. So ist neben Rosch Haschana auch Tu B’Schwat zu nennen. Und andere große und kleine Jahreswechsel, die uns im Alltag begegnen. Ich sage nur Steuererklärung….

Also Entspannung bitte in Sachen Neujahr. Hauptsache, die Neujahre helfen, Dinge besser zu machen und Altes abzuschließen. Manch einer braucht solche Termine eben.

Gib als erster einen Kommentar ab

irgendwie kommentieren