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Gemeindetheater

…anders kann man es nicht nennen, was wir seit der letzten Gemeindewahl (auch die sehr zweifelhaft) als sogenannte Leitung haben. Hatte es Lala Süsskind mit ihrem Team geschafft, dass die Schlagzeilen um die Gemeinde einmal nicht negativ waren. Fast schien es harmonisch zuzugehen und man hatte Hoffnung, dass es vielleicht doch möglich ist, an eine Zukunft zu glauben. An eine Zukunft einer Gemeinde, die überschuldet ist – die aber auch unglaublich viel Potential hätte, wenn man die internen Stänkereien endlich in den Griff bekäme.
Seit gut zehn Jahren bin ich Mitglied dieser Gemeinde, und nein, dieser Vorstand ist absolut nicht mein Vorstand, ich habe andere gewählt, weil ich eben doch Hoffnung hatte – in die Gemeinde. Nach dem Ergebnis ist sie dahin. Lange habe ich darüber nachgedacht, endgültig auszutreten. Nur glaube ich auch an Demokratie und hoffe auf eine ehrliche Wahl beim nächsten Mal. Also bleibe ich drin. Allerdings war es mir noch nie so unangenehm zuzugeben, dass ich dazugehöre.

Die Schlagzeilen, die der neue Vorstand macht, sind durchweg negativ. Ich lese sie nicht mehr, ich rege mich nur auf. Glücklicherweise gibt es aber auch noch vernünftige Menschen, die offensichtlich noch immer (so wie ich) Hoffnung haben und die Vorgänge in der Gemeinde beobachten und kommentieren. Ich habe inzwischen die Vermutung, wir werden im Gemeindeblatt wieder dazu kommen, dass die offenen Briefe mit Beschimpfungen etc. abgedruckt werden müssen. So also wende ich mich den Beobachtern im Internet zu, die schon eine Weile auf der rechten Seite hier zu finden sind. Ich möchte aber dennoch extra auf sie hinweisen: Gemeindewatch. Für mich momentan die besten Beobachter…ich hoffe, die Gemeinde endet nicht so, wie die Treberhilfe…

Ein Kommentar

  1. Vielen Dank fürs Teilen und die in Verbindung damit erwähnte Kollegin! 🙂

    doppel:halb gibt es noch, allerdings aus verschiedenen Gründen nichts als Verein. Die Gemeinnützigkeit zu erhalten erfordert soviel Arbeit, dass wir bisher keinen Grund dafür finden konnten …

    Grüße aus Frankfurt
    Sarah

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