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Apropos Stolpersteine

Neulich brachte Kulturzeit eine etwas befremdliche Reportage, dass die Stolpersteine nicht mehr als Kunst angesehen würden, sondern Ware seien:

Was ist Kunst? – Diese Frage kann man nicht immer leicht beantworten. Das Finanzministerium in Nordrhein-Westfalen ist sich anscheinend sicher: Es hat ein anerkanntes Kunstprojekt jetzt als „Ware“ eingestuft. Die „Stolpersteine“ von Gunter Demnig erinnern inzwischen an 30.000 Opfer des Holocaust. Für das Finanzminstrium in NRW sind die Metallplatten im Pflaster nur „Hinweisschilder“ und müssen nun mit 19 Prozent versteuert werden. […mehr]

Offensichtlich hat hier die Aufmerksamkeit der Medien etwas gebracht. In der Sendung selbst wurde gesagt, dass in Zukunft 19% Umsatzsteuer gezahlt werden müssen…nun ja…da war wohl ein Finanzbeamter übereifrig.

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