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Schon wieder ein Buch


Die Welt um herum scheint verrückt zu spielen und wie immer ziehe ich mich in die Welt der Bücher zurück. Volker Kutscher ist ja eigentlich kein Unbekannter mehr unter den deutschen Krimiautoren. Ich liebe ihn ganz besonders, da seine Bücher im Berlin der 20er bis 30er Jahre spielen. Seine Hauptfigur Gereon Rath, der eigentlich aus Köln kommt, ist zwar Polizist mit Leib uns Seele, wandelt aber nicht nur auf weißen Pfaden.

In seinem dritten Fall nun ist der New Yorker Gangster Abraham Goldstein in Berlin und alles scheint sich darum zu drehen. Der Mann wird überwacht, man fürchtet, dass er auch Berlin übernehmen will. Und tatsächlich sterben plötzlich Menschen. Unter ihnen auch SA-Mitglieder. Inzwischen ist die braune Seuche immer sichtbarer in der Stadt. Ein gewisse Freude konnte ich nicht verhehlen, als Goldstein ein paar Schläger in die Flucht schlägt, die einen alten Juden bedrängen.

Einfach ein gutes Buch aus dem Berlin dieser Zeit, die Entwicklungen der Jahre scheinen authentisch und gut recherchiert. Wenn man mit Rath durch die Berliner Straßen geht (und sie noch ohne Glas- und Betonpaläste kennt) ist man wirklich im Berlin dieser Zeit mit seinen Spelunken, seinen merkwürdigen Gestalten, den armen Viertel um den Alex…

Einfach mal probieren: Volker Kutscher, Goldstein: Gereon Raths dritter Fall

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