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WG-Leben

Ab und an, wenn in der Stadt die Zimmer knapp werden, werde ich gefragt, ob ich nicht meine Wohnung ein paar Wochen mit jemanden teilen könnte, der in der Stadt ein Praktikum macht. Und wenn es passt, mache ich es auch. Momentan war es mal wieder so weit. Für eine Weile teile ich also mein Heim. Jedes Mal ist es etwas spannend, wie es funktionieren wird. Irgendwie prallen doch oft Welten aufeinander. Inzwischen lebte ich mit Chinesen, Polen, Engländern und sogar mal Deutschen. Manchmal anstrengend, aber im Rückblick immer bereichernd.
Dieses Mal ging es etwas weiter nach Süden. Eine Araberin zog ein. Seit drei Wochen nun leben wir zusammen und es wird Zeit ein Resümee zu ziehen: es ist einfacher. Basima ist gläubige Muslima und im Gegensatz zur allgemeinen Vorstellung macht es gerade das leichter. Wir beide wissen, was ein Glaube und Traditionen bedeuten. Wir beide haben kein Verlangen danach, den anderen vom eigenen zu überzeugen. Im Gegenteil. Im allgemeinen Leben spiegelt spiegelt sich die Religion gewöhnlich im Essen wider. Basima ist eine begnadete Köchin und verwöhnt mich. Eine kurze Absprache, was der andere essen darf genügte und schon war die Sache erledigt.

Kurz, Basima ist von Beginn an eine Bereicherung für mein Leben, ich bin froh, dass es sie zu mir geführt hat.

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