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U-Bahnbegegnungen

Gestern, als ich zur Arbeit fuhr hatte ich (und spätestens jetzt sollten fromme potentielle Leser nicht weiterlesen)…meinen kleinen geliebten Etz Hayim
dabei. Ich wuselte noch mit anderen Dingen in der Bahn herum und hatte doch noch einige Stationen zu fahren. Warum also nicht gleich mit dem Lesen beginnen?
So getan. Um mich herum Geschnatter der Touristen, aufgeregte Teenager auf Klassenreise…Grund genug also, Ruhe in Worten zu finden. Wenn ich lese, registriere ich kaum etwas um mich herum. Die Bahn stoppte, fuhr weiter….und plötzlich hörte ich ein „Schalom“….die beiden Männer neben mir haben zwischen ihrem Geplauder über Berlin offensichtlich mein Buch registriert. Etwas perplex stammelte ich ein „Shabbat Shalom“ hervor, bevor die beiden die Bahn verließen. Mich hat diese kleine Begebenheit mit einem guten Gefühl belassen…der Tag war ein guter. Und trotz Arbeit war es irgendwie doch Shabbat.

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