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Beobachtung

Ich beobachte gerade an mir, dass mein „Religionsausübungspendel“ mal wieder in die andere Richtung pendelt. Ich weiß nicht, wie weit es pendeln wird. Ob ich mich doch wieder in der „strengeren“ Ecke wiederfinden werde. Nur ertappe ich mich gerade immer wieder dabei, wir ich mehr Segenssprüche anwende, als ich es in den letzten Jahren gemacht habe. Ich weiß, dass das jetzt noch nichts heißt. Ich stelle nur fest und beobachte mich selbst, wundere mich auch über mich und hinterfrage, warum das gerade passiert. Da es unbewusst geschieht, scheint es tief zu liegen. Ich vermute, dass ich darin Ruhe suche, Ordnung, in meinem rasenden Leben. Und Ordnung kann manchmal auch Ruhe bedeuten. Und Ruhe…ja, die bräuchte ich mal.Schaun wir mal wie es weiter geht. P.S. Dass war glaube ich das erste Hanukka ohne Latkes….

3 Comments

  1. Shoshana Shoshana

    schkojech. Warum nicht – schön zu hören, dass dir das brachot-sagen gerade leichter fällt. heisst das in der regel nicht, dass man sich gerade irgendwie gut fühlt? denn die meisten menschen sagen eher brachot, wenn es ihnen gut geht…
    oder, wie du schreibst, struktur gibt.
    beides eigentlich nur positiv!

    gut woch!

  2. Oh, das habe ich noch nicht gehört, möchte es aber gern annehmen. Irgendwie habe ich mich langsam in dieses Leben engefügt – und damit geht es mir dann wohl gut.

  3. Noa Noa

    Das hoert sich wunderbar an, was du beschreibst, Juna. es beruehrt, wie du das beschreibst, was gerade mit dir passiert und ich kenne dieses gefuehl des "unbewusst tue ich dies und das… wundere mich ueber mich selbst"…sehr gut.
    ich umärmel dich wie immer ganz lieb.
    Noa

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