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Was passiert?

Was passiert eigentlich, wenn man seinem IM begegnet? Wenn er einem über den Weg läuft, ungeplant, nicht vorhergesehen.
Auf einmal merkt man, dass auch 21 Jahre nichts ändern. Auf einmal merkt man, wie alle Ängste, wie Wut, Verzweiflung, Hilflosigkeit wieder aufwallen. Und wie man doch nichts tun kann. Der Mensch ist „enttarnt“. Doch, wer nicht im Öffentlichen Dienst arbeitet, hat nichts zu befürchten. Die alten Netzwerke funktionieren bestens, die Geschäfte ebenso. Die Täter machen keine Verluste, sind keine Verlierer.

Und so bleibt nur eines: Hilflosigkeit. Hilflosigkeit weil es letztlich niemanden interessiert. Die Firma nicht, die denjenigen einstellte, denn es fehlt ihr das Gewissen, Hilflosigkeit, weil man nichts tun kann. Und so fragt man sich, wer denn wirklich bestraft wurde für seine Taten und stellt fest, Illusionen von Gerechtigkeit sind auch oder besonders nach 21 Jahren eben nur Illusionen. Wiederholung der Geschichte.

2 Comments

  1. Karl Karl

    Das Dumme an der Sache ist, dass diese lieben Mitmenschen nur für Taten bestraft werden dürfen, die zum damaligen Zeitpunkt schon gegen Gesetzte verstoßen haben; dem war aber nicht so.

    Du weisst ja:
    Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
    (Nicht von mir – Lincoln)

    Nur in einem hast Du Unrecht: das sind DIE Verlierer!

  2. Dass es niemanden interessiert, stimmt so nicht. Aber das sind nicht diejenigen, die dann was verändern könnten.

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