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Nun ist es so

…wir haben einen neuen Präsidenten, den, den wohl nur ein viertel der Bevölkerung befürwortete, den, der nur mit Krampf zum Posten kam. In den Nachrichten hieß es: „Die Schönrederei begann sofort.“ Besser kann man es nicht sagen. Resümee für mich für die nächsten Jahre: Wulff ist nicht mein Präsident, Merkel nicht (mehr) meine Kanzlerin – doch das schon eine ganze Weile – und von Westerwelle reden wir jetzt mal nicht mehr. Es gibt noch die eine oder andere Persin, die ich achte für ihre Arbeit in der Politik. Aber wie sagt Helmut Schmidt so treffend: „[…] Salus publica suprema lex. Inzwischen habe ich begriffen, daß die Maxime vom öffentlichen Wohl als dem obersten Gebot für manche Politiker – und ebenso für manche Manager – nicht zu gehlten scheint; sie räumen hrer persönlichen Geltung, ihrer persönlichen Macht oder auch ihrem persönlichen Reichtum offenbar vorrangige Bedeutung ein.“ ( Helmut Schmidt: Außer Dienst: Eine Bilanz, Siedler, 2008) Mehr kann man nicht hinzufügen.

Wulff wird es nicht leicht haben, sich Anerkennung zu verdienen. Man kann nur hoffen, er folgt dem, was bisher alle Präsidenten taten, sich von der Parteilinie verabschieden. Ich gestehe, ich habe Zweifel. Mit Sicherheit wird es einfacher für gewisse Parteien werden. Aber ob das der Sinn eines Präsidenten ist? Wohl eher das Spiel, das so gern gespielt wird, wenn man eben das öffentliche Wohl aus den Augen verloren hat, so es denn jemals im Fokus war.

Wir werden sehen….

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