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Neugier

Ich kann es nicht verhehlen. Auch mich trieb die Neugier zu einem Blick auf den sogenannten ersten muslimischen Sexshop…Ich persönlich verstünde zwar etwas anderes unter dieser Bezeichnung als ein paar Pillchen und Cremchen, aber man ist ja auch erst am Start. Wäsche und Schmuck soll noch kommen.

Was in mir aber natürlich auch die Frage regte, ob es ein solches Angebot als jüdisches Äquivalent gäbe. Einen Vorteil haben besagte Pillchen und Cremchen ja wohl: sie sind frei von verbotenen Substanzen.

Auch bei ganz normalen Medikamenten, vom Arzt verschrieben wird es für den observanten Juden schwierig, da zu gern mit Gelatine oder wunderbaren E-Gruppen-Varianten gespielt wird.

Auf meiner Suche durchs Netz habe ich zwar keinen koscher sexshop gefunden – aber dafür das hier.

Und wer noch nicht genug hat, dem sei Shmuley Boteachs Buch Koscherer Sex empfohlen. Nein, es erwartet einen keine Abfolge von doppeldeutigen jüdischen Witzen, sondern eine durchaus lesens- und beachtenswerte Betrachtung des Themas aus observanter jüdischer Sicht. Ich habe viel darüber nachgedacht, es hat mich bestimmt auch etwas beeinflusst. Aber selber lesen macht wohl klüger. Rabbi Boteach scheint eine Marktlücke gefunden zu haben, nur gibt es The Jewish Guide to Adultery oder gar The Kosher Sutra noch nicht auf Deutsch. Hier scheint die Marklücke noch nicht groß genug zu sein…

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