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Geschichte unwichtig ?

In meiner Arbeit und Studium merke ich immer mehr, dass eine gute Bildung in Sachen Geschichte nicht mehr wichtig ist, Geschichtsunterricht wird immer mehr reduziert, man muss wohl nichts mehr wissen. Geschichte gehört anscheinend wie Kunst und Musik zu den überflüssigen Dingen unserer Gesellschaft. Sie hat keinen ökonomischen Wert, man kann daraus nichts machen, kein Geld, keine Karriere – und auf eine gute Allgemeinbildung wird eh keinen Wert mehr gelegt. Warum denn auch?

Nun macht das Saarland einen Vorstoß, oder sagen wir mal einen Rückstoß. Man will, dass Gymniasiasten das Fach ab der zehnten Klasse abwählen kann. Mehr dazu hier.  Ist es nicht schon skandal genug, wann überhaupt die relevante deutsche Geschichte heute gelehrt wird?

Mich macht es wütend. Und ich bin dankbar für meinen letzten Geschichtslehrer, der übrigens aus dem Saarland kam, der nicht dem Lehrplan folgte, der uns mehr beibrachte, als das absolute Muss. Und ich hoffe sehr, dass diese merkwürdige saarländische Erfindung wieder zurückgenommen wird und sich die Menschen fragen, was ein Mensch braucht, um Mensch zu sein. Umfassende Bildung ist sicher eines davon.

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