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Geschafft – und dann noch Schneller als der Tod…

…ist sie, die letzte (ungeliebte) Hausarbeit des letzten Semesters. Ich habe mich gequält, geärgert, verschoben, verdrängt…und nun, eine Woche vor dem neuen Start ist sie weg. Ich bin nicht zufrieden mit mir, aber hier lag mir auch einmal nichts daran.
Etwas „Jüdischkeit“ konnte ich doch thematisch einbauen…das half, die Seiten zu füllen. Ja und nun? Seltsame Leere.

Zur Ablenkung, besser Verdrängung des Schreibens, habe ich was Schöneres gemacht: gelesen. Daher noch ein Buch zum ans Herz legen.

Ein schneller Krimi…rasant, gelegentlich widerlich, aber fesselnd. Naja und das Buch wäre wohl nicht hier, wenn es nicht auch irgendwie ein „jüdisches“ Buch wäre: Josh Bazell Schneller als der Tod. Ein jüdischer Mafiakiller, der zunächst den Mördern seiner Großeltern auf der Spur ist, jenen Menschen, die doch dem großen Mord in Auschwitz entkommen konnten… Mit, wie ich finde amüsanten Seitenhieben schafft es Bazell den Blick von innen zu zeigen. Der Buchrücken spricht von Dr. House…nun ja, ich würde eher sagen, Dr. House ist was für Zartbesaitete. Gelegentlich wurde selbst mir schon etwas anders bei der Lektüre, denn es wird deutlich gesprochen – sehr deutlich. Ich habe es genossen…ich weiß aber, für den Krimifreund, der defiziele Handlungsstränge mag, ist es nichts. Einfach nur ein Buch, das sich gut weglesen lässt, unterhaltsam ist und einem noch einiges über Medizin beibringt, dass man weder bei Dr. House, noch Emergency Room… gelernt hat. Mir hat es riesigen Spaß gemacht und irgendwie bin ich jetzt traurig, dass es schon vorbei ist.

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