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Unifrust

So, das Semester hat begonnen. Mein Stundenplan steht schon lang, alles ist gut – dachte ich zumindest. Ich war optimistisch, viel zu schaffen, noch fehlende Scheine machen zu können um mich dann doch demnächst zur Prüfung anzumelden. Ja, weit gefehlt! Ich habe die Rechnung nicht mit den BAs gemacht. Nein, nein, nicht die Studenten. Sie können nichts dafür.

Aber irgendwie kann ich mich nicht daran erinnern, dass früher für uns Veranstaltungen verschoben wurden, nur, weil sie sich mit etwas anderem, das wir gern machen wollte überschnitten. Das war halt Pech, man musste sich entscheiden, Prioritäten setzen. Ich dachte, das wäre noch immer so. Ist es aber nicht. Nun ist es im Ergebnis so, dass ich völlig andere Unitage habe, Veranstaltungen nicht besuchen kann, da sie jetzt am falschen Tag stattfinden und eben nicht die Bafög-Freiheit habe, jeden Tag studieren zu dürfen.

Was heißt das nun für mich? Mein Arbeitgeber ist nicht sonderlich begeistert davon, da nun Dienstpläne neu geschrieben werden müssen. Ich kann nur hoffen und bitten, auch in der neuen Situation noch einigermaßen beim gleichen Gehalt bleiben zu können, was ich fast nicht vermute. Weiterhin heißt es nun auf jeden Fall, dass ich zum Abschluss länger brauchen werde, da sich die fehlenden Veranstaltungen in diesem Semester nicht nachholen oder ersetzen lassen. Ich bin bedient. Wenn das dann noch „Zwangsberatung wegen Überziehung“ heißen wird, tut mir der „beratende“ oder besser Stempel gebende Dozent jetzt schon leid, sollte ich meinem Unmut dort Luft machen.

Schön, dass nun wenigstens die BAs in diesem Semester ihr Modul machen können… ich jedenfalls kann ein Semester dran hängen. Soviel zur zugesicherten Gleichbehandlung….Echt klasse.

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2 Comments

  1. Noa Noa

    Ich wuensche dir, dass alles klappt. Schicke dir ein wenig spirituelle energie aus jerusalem rueber.
    Shavua metzuian
    Noa

  2. Danke, kann ich gut gebrauchen. Ein Hausarbeitsthema, das ich vorgeschlagen habe ist zumindest angenommen worden. Da freue ich mich. Nichts ist schlimmer, als über etwas zu schreiben, was man nicht mag 😉

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