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Lech Lecha…

Ja, morgen wird Lech Lecha gelesen. Ich werde mich mit anderem auseinandersetzen (müssen), Arbeit, Studium… daher schon heute das Lesen, nachdenke… für mich in diesem Kapitel sind ein paar Dinge wichtig, eher zum Ende hin.

Die Abstoßung Hagars durch Sara. Eine tiefe Verletzung, Angst, Rivalität. Was bringt es uns? Wie geht es weiter mit Hagar und ihrem (und Awrams Sohn) Ishmael? In der Tora liest man nichts mehr von ihr, sie wird überleben in der Wüste, soll die Mutter von vielen werden. Aber was steht vom Schmerz darin? Ist es wirklich ein solcher Trost? Ich versuche mich einzufühlen. Einzufühlen in beide Frauen… es ist schwierig. Wie ist es, dem Mann einen Kinderwunsch durch eine andere Frau erfüllen zu können und doch immer das eigene „Versagen“ vor Augen zu haben. Wie ist es, den herbeigesehnten Sohn zu gebähren und dennoch nicht anerkannt zu werden?

Irgendwie denke ich mir bei diesen Geschichten, dass wir es doch ganz schön einfach haben heutzutage. Schmerzen aber haben wir noch immer in der Seele und diese sind am schwersten zu lindern. Auch, wenn wir es wünschen, wenn wir es doch eigentlich nur Gutes wollten, so können wir doch manchmal vielleicht nicht so gut sein, wie wir es wünschten, denn unsere Seele tut weh….

Schabbat Schalom

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