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Berlin erwacht…

…endlich aus seinem Winterschlaf. Endlich Sonne, endlich Wärme. Die Veränderung der Stadt kann wohl nur verstehen, wer den Winter hier überlebte. Es scheint, die Menschen kommen aus ihren Winterhölen, bevölkern die Parks, die Stadt beginnt wieder zu leben. Ich liebe diese Momente… Wo ist dieses ganze Leben, wenn der Winter Einzug gehalten hat?

So ist es mir heute relativ egal, daß doch schon bald wieder Pessach ist, ich überhaupt noch nichts vorbereitet habe und wie ich mich kenne, das total gestresst im letzten Moment machen werde. Aber momentan, der Frühling ist da, die Sonne. Endlich wieder zu dick angezogen sein, endlich wieder Sommersprossen auf der Haut, endlich wieder Licht und Wärme und immer wieder: Leben! Kann man den Seder nicht einfach in einen Park verlegen? Wäre das nicht schön für dieses Fest?
Warum wird der Seder immer so ernst genommen? Seder – die Ordnung… aber es ist ein Fest! Es ist auch ein Frühlingsfest. Wir trinken vier Gläser Wein. Ich bin nach einem schon mehr als fröhlich. Aber andere… ach, ich möchte einfach einen fröhlichen Seder haben. Nicht immer dieser Ernst. Als ich noch in den Staaten lebte, sah ich viele Bücher zum Thema…. Allein die Haggadot, die es allgemein gibt sind auch traditionell. Ja, ich weiß, es kann nicht immer nur Spaß sein. Momentan aber möchte ich nur noch Leben fühlen, nicht Tod, nicht Trauer… Wir leben und das ist wunderbar!

1 kommentar

  1. Anonym Anonym

    Also bei uns ist der Seder immer mit viel Spaß und Freude verbunden. Es war noch nie anders. Und wir feiern sehr traditionell.
    Vielleicht liegt’s eher an den Leuten als am Seder an sich?

    Schön, daß Du wieder schreiben kannst.

    Chag Pessach sameach we’kascher!

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