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Stille Wiedereinweihung

Bild von: Gerd Wiechers, Bodenfelde (zu empfehlen, die weiteren Bilder dort).

In den letzten Jahren gab es immer wieder große Schlagzeilen über neu erbaute Synagogen. Fast jede schaffte es in die Abendnachrichten. Schön sind sie (manchmal), neu und vor allem von bekannten Architekten. Oft ist es auch das, was sie primär auszeichnet: Architektur.

Nun am vergangenen Sonntag, gänzlich ohne großes Brimborium, fast hätte man es verpassen können, bekam Göttingen offiziell wieder eine Synagoge. Eine kleine – das Besondere: eine alte. Im Nachbarort Bodenfelde stand die ehemalige Synagoge noch unversehrt. So optimistisch man auch ist, es ist zweifelhaft, daß allzubald dort wieder ein solches Gebäude gebraucht werden könnte. Ganz anders aber in Göttingen. Wie zu lesen ist: „Die Jüdische Gemeinde in Göttingen war 1994 nach dem Zuzug jüdischer Familien aus der Sowjetunion wiedergegründet worden. Sie ist liberal ausgerichtet und hat derzeit nach eigenen Angaben 170 Mitglieder. Seit 2005 gibt es mit der konservativen Jüdischen Kultusgemeinde eine zweite jüdische Gemeinde in Göttingen.(…mehr)

Viel mehr als diese Schlagzeilen und eine (wohl veraltete) Info des Fördervereins ist nicht zu finden. Allein schon aus baulicher Sicht ein sehr interessantes Projekt – und sehr sinnvoll wie ich persönlich finde. Am schönsten tatsächlich die Dokumentation, von der ich oben das Foto nahm.

Spannend auch ein Dokument der Uni Göttingen zur Geschichte der Synagogen der Stadt bis hin zum Plan der Umsetzung. Einfach hier als PDF zu lesen.

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