Zurück zum Content

Asperger Syndrom

Gerade habe ich einen guten Beitrag zum Asperger Syndrom, für die meisten eher unter Autismus bekannt, gefunden. Die Schlußworte einer der Hauptpersonen dieser Dokumentation waren, daß er sich wünsche, daß dieser Film zeigt, daß Autisten Menschen wie alle anderen sind, nur eben mit Besonderheiten, wie sie andere Menschen auch haben.
Aus Erfahrung weiß ich, daß es Menschen oft schwer fällt, mit Behinderung umzugehen. Ganz besonders, wenn man diese nicht sieht, wenn die Symptome nicht „niedlich“ sind, wenn die Menschen schwierig erscheinen – nun alles ist relativ. Dem möchte ich gern entgegenwirken und daher diesen Film jedem an Herz legen, der sich für das Thema interessiert oder erstmal ohne Fachliteratur und vor allem durch die Menschen selbst von dieser Variante des Lebens etwas erfahren möchten. In diesem Beitrag geht es um drei Personen, die eine besondere Begabung haben – doch ist eher die Ausnahme.

Eine gute Definition von Asperger findet man hier – auf dieser Seite beschäftigt man sich mit Kindern. Denen das Zurechtfinden in „unserer Welt“ zu erleichtern ist wünschenswert. Ab dem 22.11. laufen auf dem ZDF dokukanal genauere Portraits. Man muß dazu nicht im Empfangsbereich leben – die Mediathek schafft hier Abhilfe.

Hier klassisch auf Youtube:
Teil 1

Teil 2

Blogged with the Flock Browser

4 Comments

  1. Sehr interessanter Beitrag, lieber Noah!
    Nein, ich muß leider sagen, daß mir nichts darüber bekannt ist. Ich kann mir aber vorstellen, daß in der Geschichte eine religiöse Praxis auch Autisten „anerzogen“ wurde. Allerdings halte ich davon, welche Religion auch immer, nichts. Daher auch meine Ablehnung von Einrichtungen mit „religiösen“ Trägern, die zumindest von ihren Mitarbeitern ein Bekenntnis abverlangen. Das impliziert für mich, eine Lehre den Menschen gegenüber, die nicht die Fähigkeit oder besser Möglichkeit haben, anderes zu lernen und zu kennen.

    Vor einigen Jahren hatte ich in einer Lernnacht eine intensive Diskussion zum Thema Judentum und geistig Behinderte Menschen. Auslöser war, meine ich mich zu erinnern, Pirke Awot (Ausgabe JVB) 2,6 „…wer ungebildet ist, ist nicht religiös…“ Im Laufe der Diskussion kamen wir zum Thema Lernbeeinträchtigung… Schade, daß ich das damals nicht dokumentiert habe. Die Frage war, ob ein nicht religiöses Leben lebenswert sei… nun ja, fast ein Thema für einen neuen Blogbeitrag.

  2. Deine Skepsis teile ich da.
    Vielen Dank für deine Antwort,
    und herzliche Grüße!

  3. Karl Karl

    Wir haben in unserem Bekanntenkreis einen Jungen, bei dem „nur“ ADS diagnostiziert wurde. Ich weiß daher, daß man bei dieser Art von
    psychischer Störung (wahrscheinlich genau wie bei autistischen Patienten), als Angehöriger oder als Pflegepersonal manchmal „Nerven wie Drahtseile“ haben muß.
    Deshalb habe ich Achtung vor Leuten, die die schwierige Aufgabe übernehmen, psychisch gestörte Menschen zu betreuen. Dabei ist es doch vollkommen egal, ob dahinter ein religiöser Träger steht; auch diese Betreuer werden nicht versuchen einen Katholiken in einen Juden zu verwandeln (oder umgedreht) – Zeit zum missionieren wird Dank intensiver Betreuung sowieso nicht bleiben.
    Und noch etwas, wenn man nicht selbst betroffen ist:
    Bücher, schlaue Sprüche und You-Tube sind nicht das wahre Leben.
    P.S. Ich mag Ihren Blog, habe ihn aber erst vor kurzem entdeckt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

drei × 2 =