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Interreligiöse Kochkünste

Am Samstag Abend bekommen wir Besuch. Ich freue mich schon sehr darauf. Ganz besonders, da der Besuch auch kochen wird – und vor allem kann. Allerdings tauchte in der Vorabsprache schon ein Problem auf, die leidigen Speisevorschriften. Daß ich nicht darüber nachdenke ist ja klar, daß mein Freund sich schon so sehr daran gewöhnt hat, daß er nicht mehr darüber nachdenkt freut mich, aber daß wir beide nicht darand dachten, daß der Besuch das nun wirklich nicht kennt, das hätte schief gehen können. Was wäre gewesen, wenn er mit einem wunderbaren Sahnehühnchen oder so angekommen wäre oder einem ordentlichen Schweinsgericht? Es scheint, daß immer ich bisher zuhause gekocht habe. Wenn ich/ wir zu besuch waren, habe ich mich immer an die vegetarischen Speisen gehalten und bin ganz gut damit gefahren.

Was macht man also in unserem Fall morgen? Wir haben uns nun geeinigt, er soll sich ein paar Rezepte überlegen und wir gehen dann gemeinsam einkaufen. So haben wir doch noch etwas Kontrolle. Kaschrut jemandem in drei Minuten erklären und denken, daß er alles behält ist doch eher illusorisch. Das hätte auch nach hinten losgehen können und zu unliebsamen Diskussionen führen. Ich habe ja auf diversen Unifahrten schon so einiges erlebt. Seltsam, daß bei Vegetariern etc. nicht so viel versucht wird zu diskutieren.

In diesem Sinne wünsche ich allen Schabbat Schalom, heute koche ich!

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