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Aussteigerinitiative Exit vor dem Aus

Auf der Seite Netz gegen Nazis wurde ich darauf aufmerksam, daß offensichtlich die Finanzierung des Projektes „Exit“ vor dem Aus steht. Die Geldmittel werden von staatlicher Seite eingestellt, da es sich nicht mehr um ein Modellprojekt handle. Bürokratie per se kann ich da nur sagen. Skandal könnte man es besser nennen.
Ist es denn nicht sinnvoll, diese erste große Initiative dauerhaft zu stärken? Exit ist bekannt, Exit arbeitet nicht nur mit (Verzeihung!) verschulten Sozialarbeitern. In Exit arbeiten Aussteiger selbst, nur sie wissen, wovon sie reden.

Ich hatte einmal die Gelegenheit einen der prominenteren Vertreter kennenzulernen: Matthias Adrian. Ich muß ehrlich gestehen, daß mir doch etwas mulmig war, bei seiner Vorgeschichte. Was könne „so einer“ schon Neues erzählen. Eine ganze Menge wie ich finde. Jemand, der so gar nicht die Stereotype erfüllt, von Arbeitslosigkeit, schlechter Kindheit, alleinerziehender Mutter etc. und dennoch abgleitet? Ja, so jemanden gibt es und er ist nicht der einzige. Ich kann mir gut vostellen, daß so jemand in Klassen etwas bewirken kann, ein Denken! Und auch im Einzelgespräch. Wie gesagt, sollte man wissen, wovon man spricht – nicht nur in der Theorie. Von ihm habe ich gelernt, oder besser bestätigt bekommen, daß es keinen Sinn macht, zu diskutieren. Man muß dahinterblicken können, die Logik knacken können. Für einen Außenseiter wie unsereins unmöglich.

Ich jedenfalls werde spenden – und das nicht, um Steuern zu sparen, denn hier ist das Geld wirklich nötig.

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